Wissenschaftliche Studien zum Thema Freunde finden







Wann der Freundeskreis am größten ist

09.10.2016 - Nach einer Studie finnischer Forscher haben Frauen und Männer mit 25 Jahren den größten Freundeskreis. Mit den Jahren verliert sich allerdings eine Vielzahl an alten Freundschaften. Mit Anfang 40 haben Frauen dann noch zu 15 Personen noch regelmäßigen Kontakt; Männer verlieren gar noch mehr Kontakte und kommen auf nur noch 12 Menschen in ihrem Umfeld.

Als Gründe nennen die Autoren, dass mit Ende 20 der Ernst des Lebens beginnt und die Prioritäten sich später verschieben. Den gemeinsamen Kneipenabenden weichen Arbeit, Karriere, die Familiengründung oder Hausbau. Alte Freunde bzw. der Freundeskreis bleiben oftmals auf der Strecke. Der Entwicklung kann man jedoch aktiv entgegenstehen. Waren frühere Treffen mit den Freunden ein spontaner Selbstläufer, muss man später derweil mit ein wenig geplanter Organisation einem Abend mit Freunden nachhelfen.

Schwerer als die Wahrnehmung, sich aktiver um seinen bestehenden Freundeskreis zu bemühen, ist vielmehr die kritische Einschätzung, die Beziehung mit anderen Menschen richtig einzuordnen. Laut einer israelischen Forschergruppe ist knapp die Hälfte der Personen, die man selbst für Freunde hält, keine wahren Freundschaften bzw. schätzen die Situation gänzlich anders ein. Hier spielt uns unser Selbstbewusstsein einen Streich. Aus Selbstschutz hinterfragen wir uns weniger, ob die Personen um uns herum, uns tatsächlich sympathisch sind. Einen weitergehenden Artikel zur Studie kannst du hier finden.

























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